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Nicht gefördert durch die Stadt Würzburg

Dezember 8, 2010

Kurze Korrektur: Die Veranstaltungen Highlander-Slam und Frankenslam im Mai und Juni 2010 waren bei Bewerbung und Durchführung mit dem Hinweis “Gefördert durch die Stadt Würzburg” versehen.

Dies ist falsch.

Die Stadt Würzburg hat dem Veranstalter (Christian Ritter) zunächst einen Teil der beantragten Fördergelder zur Verfügung gestellt, diesen mittlerweile zurückgefordert, da die Veranstaltungen leider erfolgreich und mit großem Publikumszuspruch durchgeführt wurden.

Merke: Der Poetry Slam Würzburg wird NICHT von der Stadt Würzburg gefördert. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und Weitersagen.

 

8 Kommentare Eins hinterlassen →
  1. Dezember 9, 2010 12:09 vormittags

    Sprengen, den Puff.

  2. Dezember 9, 2010 12:26 vormittags

    pfui. das geht gar nicht! so eine scheiße!

  3. Dezember 9, 2010 4:14 nachmittags

    Kaum zu glauben. War die Förderung an bestimmte Umsatzzahlen oder Besucherzahlen gebunden oder auf welcher Grundlage haben die ihre Förderung zurückgezogen?
    In jedem Fall ein peinlicher Fall von schlechtem Marketing.

  4. Dezember 9, 2010 9:06 nachmittags

    Von einem Rückforderungsrecht war mir jedenfalls nichts bekannt. Klar, es steht in den Förderrichtlinien. Wenn mir allerdings gesagt wird, schon bei der Kalkulation vorher, Verwendungszweck der Förderung sind Künstlergagen, dann setze ich die Gagen so hoch an wie nunmal die Förderung ist und bestreite die restlichen Kosten (Fahrten, Übernachtung, Verpflegung, Werbemaßnahmen, Druck, Plakatierer) die ja nicht förderungswürdig sind, durch die Eintrittseinnahmen. Ich verstehe das, wenn es mir so erklärt wird, als Zweischienensystem. So ist es wohl aber nicht. Die Schienen werden zusammengeführt.

    Die Tätigkeit als Booker/Veranstalter/Betreuer/Moderator, kurz: Slammaster, bleibt also selbst bei einer Förderung weiterhin ein riskantes Geschäft mit eigenem finanziellem Risiko. Ich habe schon öfter mal aus eigener Tasche draufgezahlt oder bin mit 20 Euro Gewinn nach Hause gegangen. Und wenn es dann mal gut läuft, darf ich 500 Euro zurückgeben.

  5. Nils Permalink
    Dezember 10, 2010 1:58 vormittags

    Städtische Kulturförderung bleibt eine undankbare Angelegenheit. Ich erinnere mich auch gewisse Aussagen gewisser anderer Kulturämter, die dann ebenso wenig gehalten haben, was sie versprachen. Nicht ganz das selbe, aber ebenso ärgerlich. Nächstes mal halt wieder an die Industrie ranschlafen :(

Trackbacks

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