Wir müssen reden

Absender: Poetry Slam Würzburg
Empfänger: Die Zuschauer
Betreff: Wir müssen reden

Hallihallo,

vielleicht waren Sie grade im Oktober und November beim Poetry Slam. Dann müssen Sie sich gar nicht angesprochen fühlen. Es geht eher darum, wer nicht da war. Denn, man muss da gar nicht groß drum herum reden, wir tun uns grade ein wenig schwer damit, zu ergründen, weshalb plötzlich nur noch halb so viele Zuschauer kommen wie in den letzten Jahren. Und bevor man das so im Stillen betrauert, ist es doch besser, wenn man miteinander redet und vielleicht was ändert, nicht?!

Also, fühlen Sie sich bitte frei, sämtliche Kritikpunkte zu äußern, die uns ein wenig mehr Klarheit darüber verschaffen können, wie wir wieder enger zusammenkommen können. Wir wollen ja nicht gegeneinander arbeiten sondern es allen so schön wie möglich machen. Das heißt: Eine gute Kulisse für die Auftretenden, beste Stimmung, volles Haus, gutes Programm. (Die Plastikstühle können wir aber leider nicht austauschen).

Hier einige Gesprächsgrundlagen unsererseits erstmal:

1. Wir haben seit dieser Saison den Eintritt leicht erhöht und einen Vorverkauf eingeführt. Damit wollten wir ein wenig mehr Sicherheit und auch Wetterunabhängigkeit schaffen und die allseits gestiegenen Kosten decken. Günstigerer Eintritt als früher, wenn man sich bis eine Woche vor dem Slam im Vorverkauf Tickets zulegt, dafür 2 Euro mehr an der Abendkasse. Offensichtlich stößt das Konzept auf nicht allzu viel Gegenliebe, denn der Vorverkauf wird nicht übermäßig genutzt. Sollen wir ab 2019 einfach wieder zurück zu nur Abendkasse und 10 Euro? Hülfe das etwas?

2. Es gibt seit diesem Jahr einen weiteren Player im Würzburger Game, nämlich den Hörsaal Slam. Der macht uns tatsächlich schwer zu schaffen. Denn die Organisator*innen haben zwar 1:1 unser Konzept kopiert, sehen sich aber im Recht, keine Termine mit uns abzusprechen, wie das in der Slamszene üblich ist, und berufen sich hauptsächlich darauf, dass sie ja machen können, was sie wollen, zum Beispiel unsere Kritik an ihrer Veranstaltung überhaupt nicht ernst nehmen. Zum Beispiel auch, nur 2,50 Euro Eintritt zu nehmen.
Da steht man dann als Studierender vor der Entscheidung, ob man am 2. Dezember für 12 Euro zu uns geht oder ein paar Tage später für 2,50 Euro zu denen, denn beides ist ja ein Poetry Slam. Unsere Kernzielgruppe waren seit jeher die Studierenden. Da haben wir den Salat.

Was vielleicht nicht jedem bewusst ist, ist, dass bei uns Monat für Monat die besten Slammerinnen und Slammer aus ganz Deutschland/Österreich/Schweiz auf der Bühne stehen, die dafür auch vergütet werden und ein Rundum-sorglos-Paket mit Reisekostenerstattung, Unterbringung, Verpflegung etc. erhalten. Plus ein Featured Artist oder eine Band. Hinzu ein Team aus rund 15 Leuten in allen Bereichen drum herum, um die Qualität des Abends hoch zu halten. Das ist unser Standard. Beim Slam an der Uni meldet man sich per Mail an und alle können mitmachen, dort müssen auch keine Kosten gedeckt werden, da der Hörsaal die Veranstalter nichts kostet.

Beide Konzepte haben ihre absolute Berechtigung, man muss aber eben wissen, was dahintersteht. Unsere Veranstaltung rechnet sich tatsächlich nicht, wenn wir nur 250-300 Zuschauer dahaben. Da sind wir leider wieder bei den leidigen Zahlen. So kann es nämlich nicht weitergehen.

Die düsterste Zukunftsprognose ist nun diese: Wir warten mal den Sonntag ab, feiern da wie gewohnt ein Fest der guten Laune und der Poesie, die Show an sich wird nicht durch Abzählspiele vermiest werden. Aber danach müssen wir auf die Zahlen schauen. Geht es so weiter, wie es sich im Oktober und November angedeutet hat, sind unsere Mittel sehr, sehr bald erschöpft. Dann wird es noch die bereits gebuchten Slams im Januar und Februar geben. Und Schluss. Dann war es das mit dem Poetry Slam. Schade wär’s. Wir tun unser Bestes, dass es nicht so kommt.

Aber Sie wissen ja, wie das beim Poetry Slam läuft: Das Publikum entscheidet.

Verbreiten Sie das gerne.

Es sprach zu Ihnen
Christian Ritter
Moderator & Veranstalter des Würzburger Poetry Slams

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Poetry Slam am 2. Dezember

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Poetry Slam. Der sportliche Literaturwettkampf. Ob Comedy, Lyrik, Dada, Kurzgeschichten, Sprechgesang, oder Texte mit nur einem Reim, nur selbstverfasst muss es sein. Und von der Autorin/dem Autor selbst vorgetragen. Jede/r erhält 7 Minuten Bühnenzeit.

Sehen Sie Season 14, Episode 3 des Poetry Slams Würzburg, mit Bewertung durch die Publikumsjury, säckeweise Geschenken, Christian Ritter als Moderator und den besten deutschsprachigen Poetry SlammerInnen auf der Bühne. Dabei sind:

Featured Artist: Der Schneekönig (Berlin)

Wettbewerb:

Ezgi Zengin (Augsburg)
Sevi (Linz)
Stef (München)
Lasse Samström (Bonn)
Yannick Steinkellner (Graz)
Florian Stein (Bochum)

Bis zu 3 SlammerInnen können zusätzlich via offene Liste (liegt an der Abendkasse) teilnehmen, jede/r mit eigenen Texten ist willkommen. Bei mehr als insgesamt 9 Anmeldungen wird gelost, wer drankommt.

Poetry Slam Würzburg | S14E3 | 2. Dezember 2018 | Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr | Posthalle | Hier entlang zum fb-Event

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TICKETS

EARLY BIRD TICKETS

Bis eine Woche vor dem Slam-Termin gibt es EARLY BIRD TICKETS für 8 Euro (zzgl. Gebühren) bei TixForGigs zum Selbstausdrucken/aufs Telefon laden.

LIMITIERTE SCHNÄPPCHENTICKETS

Außerdem gibt eine begrenzte Anzahl an Hardtickets (50 pro Show) im H2O, ebenfalls für 8 Euro, bis sie weg sind.

NORMALER VORVERKAUF

Ab einer Woche vor dem Slam-Termin gibt es die Tickets für 10 Euro (zzgl. Gebühren) bei TixForGigs und Eventim.

ABENDKASSE

Und für Kurzentschlossene haben wir nach wie vor die Abendkasse (12 Euro).

Poetry Slam am 4. November

Poetry Slam. Der sportliche Literaturwettkampf. Ob Comedy, Lyrik, Dada, Kurzgeschichten, Sprechgesang oder Texte mit nur einem Reim, nur selbstverfasst muss es sein. Und von der Autorin/dem Autor selbst vorgetragen. Jede/r erhält 7 Minuten Bühnenzeit.
 
Sehen Sie Season 14, Episode 2 des Poetry Slams Würzburg, mit Bewertung durch die Publikumsjury, säckeweise Geschenken, Christian Ritter als Moderator und den besten deutschsprachigen Poetry SlammerInnen auf der Bühne.
 
Mit Featured Artist Sara Teamusician!
 
Dabei sind:
 
Andy Strauß (Münster)
Sophia Szymula (Leipzig)
Lucas Schemenz (Berlin)
Julius Keinath (Stuttgart)
Andivalent (Mannheim)
Wehwalt Koslovsky (Hamburg)
 
Bis zu 3 SlammerInnen können zusätzlich via offene Liste (liegt an der Abendkasse) teilnehmen, jede/r mit eigenen Texten ist willkommen. Bei mehr als insgesamt 10 Anmeldungen wird gelost, wer drankommt.
 
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NEU! Es gibt nun einen KARTENVORVERKAUF zu jedem Poetry Slam. Nach 13 Jahren einfacher Abendkasse wurde der Wunsch nach einem komplizierteren Verfahren laut, und wir haben ihn gehört! 🙂 So funktioniert’s:
 
EARLY BIRD TICKETS
 
Bis eine Wochen vor dem Slam-Termin gibt es EARLY BIRD TICKETS für 8 Euro (zzgl. Gebühren) bei TixForGigs zum Selbstausdrucken/auf’s Telefon laden.
 
LIMITIERTE SCHNÄPPCHENTICKETS
 
Außerdem gibt eine begrenzte Anzahl an Hardtickets (50 pro Show) im H2O, ebenfalls für 8 Euro, bis sie weg sind.
 
NORMALER VORVERKAUF
 
Ab einer Woche vor dem Slam-Termin gibt es die Tickets für 10 Euro (zzgl. Gebühren) bei TixForGigs und Eventim.
 
ABENDKASSE
 
Und für Kurzentschlossene haben wir nach wie vor die Abendkasse (12 Euro).
 
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Poetry Slam Würzburg | S14E2 | 4. November 2018 | Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr | Posthalle | Hier entlang zum fb-Event

Dunkelslam am 14.10.

Poetry Slam in völliger Dunkelheit. Einmal im Jahr knipsen wir das Licht aus und konzentrieren uns auf das Hörerlebnis.
Im Café Blind Date zum Start der Blind-Date-Projektwoche.
 
Die PoetInnen tragen ihre Texte auswendig vor, feine Nuancen im Applaus entscheiden über Finaleinzug und Sieg. Ganz was Feines, ganz was Besonderes, muss man erlebt haben.
 
Line-Up:
 
Nick Pötter (Berlin)
Tabea Farnbacher (Hannover)
Juston Buße (Berlin)
Veronika Rieger (Bierlin)
Julian Meerländer (Kassel)
 
Moderationsstimme: Christian Ritter
 
Platz ist für 200 Leute. Der Zugang zum Café ist barrierefrei und der Eintritt für Begleitpersonen kostenfrei.
 
Kartenvorbestellungen sind möglich bei der DPSG unter der Telefonnummer 0931 386 63 151 (wochentäglich 9 bis 16 Uhr) oder per Mail an dpsg@bistum-wuerzburg.de
 
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr.

Das Oktoberprogramm: Slam, Slam, Zymny!

Mit drei Paukenschlägen melden wir uns zurück aus der Sommerpause. PAUK, PAUK, PAUK.

Der traditionsreiche Posthallen-Slam, geliebt und gefürchtet, gerüttelt und gerührt, startet am 7. Oktober in seine 14. Saison! Ben Drummer aus Berlin sorgt an seinen Drums für das Rahmenprogramm, im Wettbewerb stehen so honorige Slam-Persönlichkeiten wie Paul Bokowski, Philipp Herold, Tanasgol Sabbagh, Katrin Freiburghaus und Marius Loy aus den Metropolen Berlin, München und Esslingen. Moderiert wird traditionsgemäß von Christian Ritter, der sich bekanntlich zu Beginn der Saison immer noch ein bisschen Mühe gibt.
Die offene Liste liegt für spontane Anmeldungen an der Kasse bereit!
Neu im Testbetrieb: Es gibt jetzt einen Vorverkauf für alle Posthallen-Slams!
Hier entlang zum Facebook-Event und dort zum Vorverkauf.

Schon eine Woche später treffen wir uns am 14. Oktober in absoluter Dunkelheit beim jährlichen Dunkelslam im Café Domain. Ausgelegt auf 200 Zuschauer werden im intimen Rahmen die Ohren gespitzt, denn was anderes bleibt einem nicht übrig. Ein Fest für einen Sinn!
Hier entlang zum Facebook-Event mit Infos zum Vorverkauf, der oldschool telefonisch erfolgt, what??

Am 18. Oktober beehrt der König der Weirdness, Jan Philipp Zymny, die Posthalle bereits mit seinem dritten Solo. HOW TO HUMAN ist ein Lehrstück für alle, die sich als Mensch bezeichnen würden, für Liebhaber des gepflegten Intellekts wie des Klamauks, Anhänger von Hagen Rether, Helge Schneider und des fliegenden Spaghettimonsters, Zymny vereint! Hashtag Comedy, Hashtag Kabarett, Hashtag Zymny war auch schon zweimal deutscher Meister im Poetry Slam, deshalb empfehlen wir ihn nachdrücklichst.
Hier entlang zum Facebook-Event und dort zum Vorverkauf.

Man sieht sich.

Das große Saisonfinale – am 8. Juli

Das große Finale der Poetry Slam-Saison 2017/18. Dabei sind alle Siegerinnen und Sieger von Oktober bis Mai. Das Publikum entscheidet: Wer wird Sieger der Sieger und vertritt Würzburg bei den deutschsprachigen Meisterschaften? In 1-gegen-1-Duellen geht es übers Halbfinale ins Finale. Es kann nur Eine/n geben!

Moderiert wird gewohnheitsmäßig von Slam-Superstar Christian Ritter.

Im Line-Up stehen:

Erik Leichter (Berlin, Sieger Oktober 2017 & Februar 2018)
Henrik Szanto (Wien, Sieger November 2017)
Leticia Wahl (Marburg, Siegerin Dezember 2017)
Nils Frenzel (Köln, Sieger Januar 2018)
Hank M. Flemming (Tübingen, 2. Sieger Februar 2018)
Sven Hensel (Bochum, Sieger März 2018)
Micha Ebeling (Berlin, Sieger April 2018)
Jey Jey Glünderling (Frankfurt, Sieger Mai 2018)

Karten gibt es für 12 Euro (zzgl. Gebühren) im Vorverkauf oder für 15 Euro an der Abendkasse.

„Aber da ist doch WM!?!?“ – „Spielfreier Sonntag!“

Poetry Slam Würzburg Saisonfinale | Posthalle | 8. Juli 2018 | 19.00 Uhr Einlass, 20.00 Uhr Beginn | Hier gibt es Tickets im Vorverkauf bei TixForGigs

Poetry Slam am 6. Mai

Poetry Slam. Mit sieben Minuten Bühnenzeit für alle selbstverfassten Texte. Mit Publikumswertung, säckeweise Geschenken und Christian Ritter als Moderator.

Featured Artist: Friedemann Weise

Line-Up:

Rainer Holl (Leipzig)
Paul Bokowski (Berlin)
Jey Jey Glünderling (Frankfurt)
Oscar Malinowski (Aachen)
Kaleb Erdmann (Frankfurt)
Lennart Hamann (Hamburg)

Bis zu 3 SlammerInnen können via offene Liste teilnehmen, jede/r mit eigenen Texten ist willkommen. Bei mehr als insgesamt 10 Anmeldungen wird gelost, wer drankommt.

Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. 10 Euro Eintritt, nur Abendkasse.